23.10.2019 Vortrag: Senf macht dumm?

Die LandFrauen konnten Susanne Rohr zum Thema

                        Senf!! Der gesunde Scharfmacher

begrüssen.
Sie informierte darüber, das in dem "normalen" Senf den man im Supermarkt kaufen kann, keine Wirkstoffe mehr enthalten sind die in selbstgemachten Senf erhalten bleiben.

Der älteste Nachweis von Senf wurde in China gefunden und soll etwa 3000 Jahre alt sein. Zu uns kam der Senf als Karl der Große den Anbau anordnete.

Es sind die Vitamine A, B, C und E enthalten. Außerdem Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium.

Und auch das Sprichwort: "Mußt du überall deinen Senf dazugeben?" wird aufgeklärt.

Frau Rohr gab den LandFrauen noch viele Tipps was sie sich gutes mit Senf tun können. Z.B. Fußbäder bei Erkältungen oder Vollbäder bei Gelenkschmerzen.

Zum Schluß gab es noch verschiedene Senfsorten zum probieren. Honig-Dill, Kräutersenf, Senf mit Kapern, Ananas-Curry, Walnuss und Blutorangensenf konnten probiert werden. Alle waren sich einig: Senf braucht keine Bratwurst!

Am 06.11.19 findet ein Senf Workshop statt bei dem noch einige Plätze frei sind.
Anke Rautenberg bedankt sich bei Susanne Rohr für den interessanten Vortrag.

17. - 20. 08.19 Mehrtagesradtour Altmark & Elbe

Die Reise begann mit dem einladen der Fahrräder in Hemslingen. Nachdem der Busfahrer diese Hürde geschafft hatte, ging die Reise los. Einige Kilometer vor dem Hotel trafen wir unsere Rad-Reiseleitung. Wir starteten unsere Milde-Biese Radtour und kamen am späten Nachmittag in unserem Hotel an. Dort bezogen wir unsere schönen Zimmer und konnten uns abends am Buffet stärken.

Unsere nette Reiseleitung zeigte uns den Arendsee, die tolle Landschaft entlang der Milde, der Biese und des Aland. Wir besuchten die Gedenkstätte des Dorfes Stresow an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze. Dort wurden, für den Bau der Grenze, die Bewohner von 16 Höfen zwangsumgesiedelt. Wir besichtigten auch einige Kirchen, dabei lernten wir den Taufengel kennen. Dieser wird zu Taufen von der Kirchendecke heruntergelassen. In dem Becken, das er in den Händen trägt, wird das Kind getauft.

Am letzten Tag ging es entlang der Elbe, wo wir in Arneburg den wunderschönen Ausblick über die Elbe genießen durften.

Die LandFrauen sind sich einig, dass es in Zukunft auch andere geführte mehrtägige Radtouren geben soll!!

04.07.2019 Kochen mit Kindern

Getreide - ein Tausendsassa

Dieses Jahr war das Kochen mit Kindern das erste mal in der Grundschule. Am ersten Ferientag wurden ein Maissalat als Vorspeise, eine Pizza als Hauptgang und Muffins als Nachtisch gekocht und gegessen. Ein Milchmix-Getränk gab es auch noch dazu, so das alle Kinder und Helfer satt und zufrieden Nachhause gehen konnten.

Nebenbei haben die Kinder noch die verschiedenen Getreidesorten kennen gelernt und durften mit einer Mühle das Getreide zu Mehl verarbeiten.


Alle Köche auf einem Bild

5.6.2019 Fahrradtour nach Wittorf

In diesem Jahr geht unsere Radtour bei bestem Wetter nach Wittorf. Dort erwartet uns Bäckermeister Heiner Tamke, um uns seinen Betrieb vorzustellen. Am Anfang werden wir selber tätig und wiegen Teig ab, um für uns ein Brot zu backen. Während wir uns die Backstube anschauen, darf das Brot ruhen und anschließend backen. Wir erfahren viel über die Vorbereitung und Herstellung der verschiedenen Brot- und Brötchensorten. Die Teiglinge für die Brötchen kommen von hier in die Filialen, um dort frisch aufgebacken zu werden. Ebenso lernen wir den Bereich für die Herstellung von Gebäck und Torten kennen. Ein großer Teil in den Bäckereien macht inzwischen der Snack-Bereich aus. Die meisten der Zutaten kommen von regionalen Anbietern. Heiner Tamke ist die Freude an seinem Beruf anzumerken und wir lernen, wieviel Arbeit nötig ist, um ein gutes Lebensmittel wie unser "Täglich Brot" herzustellen. Nach dem Kaffeetrinken und einem großen Dank an Herrn Tamke und sein Team bekommt jede LandFrau ein warmes, lecker duftendes und selbstgebackenes Brot mit nach Hause.

Anschließend wird noch der Garten von Frau Gerster besichtigt.

22.5.2019 Friedhof Ohlsdorf

Mit dem Bus fuhren wir zum größten Parkfriedhof der Welt, zum Ohlsdorfer Friedhof nach Hamburg. Am Bus gab es Kaffee und Kuchen, bevor die Führung mit Herrn Techel startete. Zu Fuß ging es los und am Anfang wurden unterschiedliche Mahnmale angeschaut und erklärt. Dazu gehörten u.a. das Mahnmal f.d. Opfer von Krieg und Gewalt und die Polizeigräber "Revier Blutbuche". Viele Grabstellen scheinen willkürlich und mit viel Platz gewählt worden zu sein. Dieses ist so gewollt. In den Park eingebettet sind große Familiengrabstätten, die zum Teil aber nicht mehr gut gepflegt werden. An diesen teilweise historischen Gräbern wurde auch viel über typische Bestattungskulturen erklärt. Massengräber gibt es auch für die vielen Menschen, die die Luftangriffe nicht überlebt haben. Noch neu ist das Kolumbarium, in dem Urnen aufbewahrt werden. In dem riesigen Parkfriedhof, der manchmal mehr als Grünanlage wahrgenommen wird, gibt es unzählige Bäume, Themengärten wie den Rosengarten, Teiche mit Seerosen, sehr viele Skulpturen und Engelsfiguren. Zum Schluß fuhren wir mit dem Bus, was hier ganz normal ist, über den Friedhof. Erst jetzt ließ sich die Größe der Anlage wahrnehmen. Dabei wurden auch ganz unterschiedliche Grabanlagen und die Viezahl der Kapellen sichtbar. Es war sehr beeindruckend einen Friedhof dieser Größenordnung erklärt zu bekommen. Zum Schluß der Reise gab es ein super leckeres Spargelbuffet bei Hanni Meyer in Hemslingen.

26.04.2019 Vortrag der Junge vom Saturn

Zum ersten Mal haben die LandFrauen zusammen mit dem Förderverein KITA und dem Förderverein der Grundschule Hemslingen einen Vortrag organisiert. Die Vereine konnten Herrn Peter Schmidt begrüßen, der über seine Kindheit und Jugend als Autist berichtete. 

Zu dem Vortrag waren einige Gäste gekommen, die bisher noch nicht auf einer LandFrauen Versammlung anzutreffen waren. Das Thema hatte das Interesse vieler geweckt. Das freute die Vereine wie auch Herrn Schmidt sehr.

Bei Herrn Schmidt wurde der Autismus erst im Erwachsenenalter festgestellt. So dass er in seiner Kindheit immer durch sein „komisches“ Verhalten auffiel. Später nannten ihn seine Mitschüler den „Jungen vom Saturn“, denn er benahm sich wie von einem anderen Stern.

Herr Schmidt verstand es seine Geschichte in einer sehr unterhaltsamen Art zu erzählen, obwohl das Thema manchmal sehr ernst war.  Schmunzeln mussten viele bei der Geschichte mit den Sprichwörtern. Er muss den Inhalt von Sprichwörtern immer erst erlernen, nimmt alles zuerst wörtlich. Als er als Kind zu hören bekam, dass er sich da „einfach mal durchbeißen muss“ tat er dieses. Leider bis auf den Knochen seines Mitschülers. Diesen hat er im Erwachsenen- alter wieder getroffen. Die Narbe kann man noch sehen und er ist jetzt Arzt.

Er konnte mit sehr vielen Erinnerungen aus seiner Jugend zeigen, dass er genau wie alle anderen Gefühle hat, diese aber eben nicht so zeigen und auch nicht erkennen kann. Traurigkeit kann er in einem Gesicht eben nur erkennen wenn sein Gegenüber weint.  

Am Ende stellte er noch die Frage, ob man den Autismus als Fehler oder Feature nehmen sollte. Er verglich es mit einer zerrissenen Jeans die in manchen Situationen völlig fehl am Platz ist, in anderen wiederum total cool ist. Außerdem ist er sich sicher, dass er beruflich nicht da stände wo er heute ist, wenn man ihm in seiner Kindheit vieles erleichtert hätte weil er Autist ist. Heute ist er in der IT Branche tätig, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Mehr über Herrn Schmidt kann man auf seiner Internetseite www.dr-peter-schmidt.de erfahren.

Die drei Vereine haben eine zum Thema passend gestaltete Spendenbox aufgestellt. Außerdem konnte in der Pause noch ein Buch von Herrn Schmidt erworben werden, das er auf Wunsch auch gern signierte.

Die drei Vereine und Herr Schmidt
Spendenbox
Peter Schmidt als Kleinkind beim Schreiben

21.3.2019 Pflanzaktion Bienenweiden

"Den Bienen zuliebe" heißt eine Pflanzaktion des Niedersächsischen LandFrauenverbandes anläßlich seines 70-jährigen Bestehens. Und der haben wir uns angeschlossen, um die Lebensbedingungen für die Bienen nachhaltig zu verbessern. Ein idealles Gelände ist rund um das Brockwischenhus in Hemslingen. Dort wurden neben der Streuobstwiese zwei Winterlinden gepflanzt. Ute Behrens suchte die Bäume aus und die Gemeinde stellte den Platz. Gesponsert wurden die Linden von der Gemeinde und der VGH-Agentur Olaf Rautenberg. Zusammen mit dem Unkrautverein haben wir die Bäume eingepflanzt. Es war eine schöne Aktion mit vielen Helfern. Damit die Bäume auch gut anwachsen und gedeihen, wird sich der Unkrautverein um die weitere Pflege kümmern. Vielen Dank an alle Beteiligten.

Programm 2019/2020

Am 26.04.2019 geht es los mit unserem neuen Programm!

"Der Junge vom Saturn"ist der erste Vortrag. 

Für alle die nicht dabei sein können, berichten wir hier darüber.